Prezident – Paranoia III Lyrics (feat. Chaomonga & Mythos)

[1. Strophe: Chaomonga]
Wenn Du nichts zu verbergen hast
Musst Du vor nichts Angst haben
Doch ich hab Angst bei jeder GEZ Anfrage
Und klar muss ich Angst haben, denn es steigert sich langsam
Und seit sie in meiner Heimatstadt
In jeder Scheiß Seitenstraße Kameras anhaben
Sind alle meine Fenster mit Wolldecken blockiert
Als wär der Scheiß Smog nicht genug
Blasen die Wichser Gifte in die Luft
Bekämpf die Angst vorm Tod durch Alkoholiker-Syndrom
Brauche mindestens drei Whiskey vor dem Schlafen, ohne Brot
Saug allgemein auch zu viel Infos auf
Mach komische Connections, als wär ich wieder Sechszehn
Und kauf mir mein Gras von der selben dummen Schlampe
Die auch mit mir ins Bett geht, die ist heut Polizistin
Ruft an und meint sie vermisst mich
Doch ich weiß, sie will mich ficken, nicht aus Spaß, eher so richtig
Und mein Arzt meint, ich hätt Paras
Doch ich glaub ihm irgendwie nicht
Er hat so komische Pupillen wie Reptilien im Gesicht

[Hook: Prezident]
Und man hat es nicht leicht, doch leicht hat’s dich
Ich bin gewappnet, bewaffnet, hellwach und auf Achtzich
Das ganze Leben ist ‘n Ernstfall, man macht sich
Nachtsicht ist besser als Nachsicht – Paranoia!

“There is enough treachery, hatred, violence, absurdity
In the average human being…”
Paranoia!
“… to supply any given army on any given day…”

[2. Strophe: Mythos]
24 Stunden lang den Kopf über der Schulter
Mit Angstschweiß, dein Kampfgeist
Gilt nur so lang wie Schuldfragen
Alles egal – Ich will hauptsächlich Haut retten
Aussorgen, Dope rauchen, Taschengeld aufbessern
Ihr denkt ihr habt Gespür dafür, wenn Menschen Opfer werden
Doch ich steck dafür zu tief in mein’ Kopf im Herzen
Blutdruck-fluß in die Kammer, und der Kopf zuckt
Die Brust hämmert – Hammer! Paras schieben kann er
An die Wand gestellt, handgeschellt, angestrahlt
Tausend Augen warten im Dunkeln darauf mich anzufall’n
Mein Marterpfahl schließt die Schlingen enger
Ich glaub an alle Zweifel, die ich kenne
Nicht dass sich die Dinge ändern
Als Mensch von hungrigen Wölfen umzingelt
In den Häuserschluchten deuten nur die Bäume zum Himmel
Doch keine Zeit zum träumen, nur Vertrauen ist schlimmer
Allein zu Hause bin ich sicher – Paranoia wie immer

[Hook]
Und man hat es nicht leicht, doch leicht hat’s dich
Ich bin gewappnet, bewaffnet, hellwach und auf Achtzich
Das ganze Leben ist ‘n Ernstfall, man macht sich
Nachtsicht ist besser als Nachsicht – Paranoia!

“They will hate you, and their hatred will be perfect…”
Paranoia!
“…like a shining diamond, like a knife… like a tiger”

[3. Strophe: Prezident]
Ja die hässlichen Deutschen sind vergessliche Leute
Und stets vortreffliche Beute dem unersättlichen Teufel
Kein Respekt vor dem Staat, aber es lässt sich nicht leugnen
Seine Präsenz und Potenz verschafft mir grässliche Träume
Von bebrillten Organen in kafkaesken Gebäuden
Die Gänge enger als Schläuche in seinem Schneckengehäuse
Seine Fänge sind Fäuste, die dich zerquetschen wie Läuse
Auch er hat Angst und liegt wach bei Nacht
Und scannt nach Geräuschen
Und es würd zwar nichts heißen, aber möglicherweise
Fürchtet er seinerseits noch mehr, als er gefürchtet wird, weißte?
Seine müde Verzweiflung macht ihn rasend. Durchblick zu haben
Macht komisch, ich warne vor Vorsichtsmaßnahmen
Schon seit Tagen und Monaten liegt im Flur meiner Bude
‘n Stapel Briefe ungeöffnet und mir untergeschoben
Ich geh auf Zehenspitzen um sie rum
Schlafende Hunde soll man nicht wecken
Ich versteck mich ich unter der Decke – Paranoia!

[Hook]
“Beware the average man, the average women”
Paranoia!
“Beware the average man, the average women… beware…”

Und man hat es nicht leicht, doch leicht hat’s dich
Ich bin gewappnet, bewaffnet, hellwach und auf Achtzich
Das ganze Leben ist ‘n Ernstfall, man macht sich
Nachtsicht ist besser als Nachsicht – Paranoia!

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